• Ein Ort höherer Mächte.

    Im Jahre 1647 konnte Veit Priesler nicht wissen, dass der Stein neben der Quelle über 50.000 Jahre alt war und schon in früher Urzeit als Kultplatz diente. Er spürte nur, dass es das Wasser der Quelle sein musste, das ihn von seinen Leiden befreit hatte. Über die Jahrzehnten folgten ihm bald Tausende, die zu „unserer Lieben Frau am Stein“ pilgerten um hier Trost und Heilung von ihren Gebrechen zu finden. Es entstand ein Wallfahrtsort mit eigener Kirche. Noch immer reagiert die Wünschelrute, es muss also etwas Besonderes sein, am heiligen Stein. Vielleicht ist es einfach nur seine wunderbare Lage und die traumhafte Aussicht. Vielleicht aber auch wirklich - die spürbare Präsenz höherer Macht…

    > Mehr zur Kultstätte „Heiliger Stein“

  • Der Hauptplatz, ein Garten.

    Der Dorfanger in Unterretzbach, unsere Ortsmitte. Einst eine gemeinsame Weidefläche – heute Nährboden für einen der schönsten Angergärten Österreichs, natürlich kultiviert von den Bewohnern der Gemeinde. Vom Duftgarten über den naturnahen Zwetschkengarten und den Nützlingsgarten bis hin zum Zwitscher- und Plätschergarten findet sich hier eine Flora und Fauna, die sich stolz entlang eines Schaugartenwegs präsentiert. Ein großes, duftendes und blühendes Ganzes, das sich aus vielen kleinen Gartenparadiesen ergibt, von denen manche frei begehbar sind. Aufblühen, aufatmen, auftanken – inmitten gut versteckter Vielfalt.

    > Entdecken Sie den Angergarten von Retzbach (Broschüre als PDF)

  • Wer nicht mehr fort will, baut.

    So manche, die hier bei uns weilen, kommen wieder. Und wieder andere  – bleiben für immer. Kein Wunder, denn Retzbach besticht nicht nur mit traumhafter Landschaft, pittoreskem Ortsbild und genussvoller Weinviertler Lebensart. Auch das, was man schnöde „Infrastruktur“ nennt – ist in allen Himmelsrichtungen vorhanden. Die Weinstadt Retz bietet alles, was Herz und Leben begehren, in knapp fünf Autominuten. Das aufstrebende Znaim liegt einen Steinwurf weiter und nur eine (direkte!) Zugstunde entfernt wartet Wien, die Stadt aller Städte. Entspannte Bodenpreise und fabelhafte Baugründe mit herrlicher Aussicht erleichtern die Entscheidung.

    > Hier könnten Sie bleiben.

  • Ein Paradies in Reich-Weite.

    Nicht jede Ortschaft im Weinviertel liegt so idyllisch wie Retzbach. Und längst nicht jede idyllische Ortschaft ist so gut ans Verkehrsnetz angebunden wie Retzbach. Mit einer eigenen Bahnstation liegen wir direkt an der Bahnstrecke Wien-Znaim, mit regelmäßigenVerbindungen in die Bundeshauptstadt, nur eine Zugstunde entfernt. Autofahrer wiederum freuen sich über die wenige Kilometer entfernte Anschlussstelle zur gut ausgebauten Bundestraße 303, die schon bei Hollabrunn in die Schnellstraße S3 übergeht. Eine landschaftlich reizvolle, entspannte Anreise, ein infrastruktureller Pluspunkt – für Touristen wie für Pendler!

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  • Es wird ein Wein sein.

    Und wir werden ihn machen. Wir werden ihn anbauen, pflegen und lesen. Wir werden ihn in Fässer füllen und in Flaschen, wir werden ihn in sandigen Kellern reifen lassen. Wir werden ihn unseren Gaumen, unsere Zunge umspülen lassen, hunderte Male, bis er endlich so ist, wie wir ihn uns wünschen. Wir werden über ihn reden und nachdenken, vielleicht sogar ein bisschen über ihn streiten. Wir werden ihn feiern und uns von ihm trösten lassen, wir werden ihn verkaufen und verschenken und ihn das Einfache wie das exzellente Mahl begleiten lassen. Das alles – tun wir seit Jahrhunderten aus Leidenschaft und tiefem Respekt. Weil wir wissen, dass wir all dies nur tun können, wenn es die Natur zulässt. 

  • Ausg’steckt is‘.

    Es soll ja tatsächlich irgendwo auch Heurigen geben, die warmes Essen bereithalten. Und Bier und Kaffee – zur Selbstbedienung am Buffet. Unserer traditionellen Weinviertler Heurigenkultur ist das fremd. In den drei Retzbacher Heurigenlokalen sitzt der Gast gemütlich unter einer Weinlaube oder im Stüberl und erfreut sich an einer Karte mit regionalen, ausschließlich kalten Spezialitäten. Eine urtümlich-natürliche Küche nach althergebrachten Rezepten, vorwiegend vom Hausschwein und vom Winzer auf Platte oder Holzbrett serviert. Dazu empfehlen sich unsere exzellenten Weine, erfrischende Mischungen oder köstliche Säfte…

  • Kleinod mit Vergangenheit.

    Geschichte ist, wenn die kleine Kirche eines kleinen Dorfes seit über 800 Jahren steht und besteht. So wie die spätgotische, der heiligen Katharina von Alexandrien geweihte ehemalige Wehrkiche in Oberretzbach. 1170 erstmals urkundlich erwähnt hat sich ihr Aussehen über die Jahrhunderte mehrfach verändert, bis sie zu ihrer wunderbar einfachen, harmonischen heutigen Form gefunden hat, die gotische, spätgotische und barocke Elemente vereint. Geschichte prägt auch ihr Inneres: das Altarblatt etwa, das die Enthauptung und Apotheose der Kirchenpatronin Katharina zeigt. Oder auch in Form der kleinen barocken Statue des Donatus von Münstereifel – der als Wetterheiliger wohl oft um Schutz angefleht wurde. 

  • Die Feste fallen, wie wir sie feiern.

    Und wir feiern gerne. Weil es bei uns viel zu feiern gibt. Unser wunderbares Land zum Beispiel. Und was es uns schenkt. Den Wein, der in der nahen Weinstadt Retz einmal jährlich zum Weinlesefest aus dem Brunnen fließt. Die Kürbisse, mit denen wir Retzbach alle fünf Jahre zum Kürbisfest herausputzen. Unseren Angergarten, mit dem jährlichen Gartenfest. Und wir feiern das Leben und unsere Lebensart – bei den ungezählten kleinen Retzbacher Festen in den Heurigen und Weinbaubetrieben, im eleganten Retzbacherhof oder beim Feuerwehrheurigen, rustikal wie elegant, genussvoll wie gelassen - und immer mit Leidenschaft!

  • Markt der Erde.

    Nachhaltigkeit. Bio-Diversität. Slow-Food. Nichts, was wir erst lernen müssten, sondern althergebrachte Tradition im Retzer Land. Dennoch freuen wir uns, dass der Trend unsere Lebensart für sich entdeckt. Und dass es bei uns in Unterretzbach jetzt einen „Markt der Erde im Weinviertel“ gibt. An ausgewählten Tagen bieten hier Produzenten aus einem Umkreis von 40 Kilometern ihre Köstlichkeiten aus biologischer und konventioneller landwirtschaftlicher Erzeugung an. Von Brot, Käse, Fleisch- und Wurstwaren, über Marmeladen aus dem Bauerngarten, Kräutertees, Schnäpsen und Säften bis hin zu Gelees, Chutneys, Honig, Senf, Fisch. Saisonale Obst- und Gemüsesorten aus dem Retzer Land ergänzen das Angebot. Unverfälschter Genuss – aus und in der Region.

    > der nächste Markt der Erde